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HörKULTUR, HörNACHRICHTEN - 21. Mai, 2010 -
Wildes „Dorian Gray“ als Hörbuch — kostenlos

Oscar Wilde, ca. 1882, Autor von “Das Bildnes des Dorian Gray”. Fotograf: Napoleon Sarony. Bildquelle: Library of Congress
Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman des irischen Schriftstellers Oscar Wilde (* 1854; † 1900). Eine erste Fassung erschien 1890, 1891 wurde bei dem Londoner Verlag Ward, Lock and Co. die heute bekannte, überarbeitete und erweiterte Fassung in Buchform veröffentlicht. Der seinerzeit als anrüchig geltende Roman war auch Gegenstand eines Unzucht-Prozesses gegen Wilde.
Dieses exemplarische und lesenswerte bzw. hörenswerte Buch der literarischen Zeitspanne des des Fin de siècle steht nun bei dem Hörbuchanbieter Audible.de als kostenloser Download zur Verfügung. Einzig und allein eine Anmeldung bei Audible.de ist notwendig und danach stehen den knapp 10 Stunden Audiogenuss nichts mehr im Weg. Also ausreichend für eine Autofahrt von Kiel nach Passau (mit Stau)!
HörNACHRICHTEN, HörSINN - 20. Mai, 2010 -
Hörtest im Selbstversuch
„Mach doch mal einen Hörtest!“ Wie oft hört man das von seiner Familie und den Freunden? Nicht, dass das immer mit einem tatsächlich vermindertem Gehör zu tun hätte, aber das ist ja eine andere Sache.
Wer einen eigenen Hörtest machen möchte, ohne zu einem Akustiker oder einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu gehen, der kann jetzt mit seinem iPhone oder iPod Touch und einem passenden Programm (App genannt) machen. Dieser Hörtest ersetzt natürlich in keinem Fall einen Akustiker oder HNO-Arzt, aber für einen ersten Check ist das nicht verkehrt.
HörNACHRICHTEN, HörTECHNIK - 30. Juli, 2010 -
Was sind Ex-Hörer?
Eine besonders effektive Methode der Schallübertragung stellen Ex-Hörer dar — damit sind kleine Mini-Lautsprecher gemeint, die über ein kleines Kabel mit den Mikrofonen des Hörgerätes verbunden sind und direkt im Gehörgang getragen werden (siehe Foto unten).
Eine bessere Position für den Lautsprecher gibt es nicht. Denn auf diese Weise legt der Schall nur eine geringere Entfernung zurück, da der Weg vom Lautsprecher zum Trommelfell besonders kurz ist. So verringern sich Übertragungsverluste und die Authentizität des akustischen Signals bleibt erhalten. Bei herkömmlichen Lösungen ohne Ex-Hörer befindet sich der Lautsprecher hingegen nicht im Gehörgang, sondern im Gehäuse des Hörgerätes. Der Nachteil: Der Schall wird über eine viel größere Entfernung vom Hörgerät über einen Schallschlauch in das Ohr transportiert und auf dieser „Reise“ kommt es zu Übertragungsverlusten.






